8. Tag: Narvik

Hafenanlage von Narvik

Hafenanlage von Narvik.
Narvik ist eine norwegische Stadt nördlich des Polarkreises mit 18 350 Einwohnern.
Zusätzlich ist Narvik auch der Name einer Kommune, wobei die Stadt Narvik die
Hauptstadt dieser Kommune ist.
Narvik ist ein wichtiger Hafen für die Verschiffung schwedischen Eisenerzes aus
dem Gebiet von Kiruna, da bedingt durch den Golfstrom der Hafen das ganze Jahr
über eisfrei ist. Der Golfstrom ist auch die Ursache für das relativ milde Klima.
Trotz der Lage auf 68° 25' n.Br. wird es im Januar, dem kältesten Monat,
nur -4,5° C kalt; die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 3,7° C.
Der Ort entstand nach dem Bau der Lapplandbahn, welche erst eine größere
Nutzung der Kirunaer Erzvorkommen ermöglichte.
Während des 2. Weltkrieges war Narvik für die deutsche Kriegsindustrie von
besonderer Bedeutung, da von dort aus das schwedische Eisenerz vom besetzten
Norwegen nach Deutschland verschifft wurde - insbesondere nach Emden, das
während fast des gesamten 20. Jahrhunderts der Haupt-Importhafen von Erz für
das Ruhrgebiet war.
Am 9./10. April 1940 begann die Schlacht um Narvik.
Hafen und Stadt blieben bis fast zum Kriegsende in deutscher Hand.
Bei den Kämpfen zur Eroberung Narviks im Frühjahr 1940 wurde die Stadt
weitgehend von deutschen Bombern des Typs Heinkel He 111 zerstört, aber nach
dem Krieg fast vollständig neu wieder aufgebaut.

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